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Kronen- und Brückenmaterialien |
Verwendung finden Materialien aus Vollkeramik, Gold (Galvanotechnik) keramisch verblendet, Edelmetalllegierungen keramisch-/kunststoff- verblendet, Edelmetall unverblendet, Titan und Edelstahl. Man kann keines dieser Materialien als das ausschließlich beste bezeichnen, es gibt verschiedenste Argumente die man gegenüberstellen muss. Belastungsansprüche, Platzangebot, Ästhetik oder Biokompatibilität und nicht zuletzt die Kosten spielen bei der Entscheidung für die eine oder Andere Lösung eine Rolle. Etwas Zukunftsmusik (1999) Für die Materialien von Brücken gilt das, was bereits für Zahnkronen festgestellt wurde: Am besten, haltbarsten und verträglichsten sind Zahnersatzmaterialien aus Keramik, Gold, hochwertigen Edelmetalllegierungen, und aus Titan. Bisher sind Brücken aus Vollkeramik fast nur für den Frontzahnbereich verwendet worden. Weil Brücken im Seitenzahnbereich besonders stark dem hohen Kaudruck standhalten müssen und die Ästhetik nicht so stark im Vordergrund steht, werden sie nur selten beim Fehlen eines Zahnes aus Keramik gefertigt. Das soll sich jetzt ändern. Materialkundler Professor Dr. Heinrich Kappert von der Uniklinik Freiburg: "Es sind hochfeste Keramiken auf der Basis von Zirkoniumoxid entwickelt worden, mit denen Zahnärzte bis zu drei fehlende Zähne überbrücken können." Bisher sind aber erst wenige Labore in der Lage, diese Keramiken zu verarbeiten. Dies ist ebenfalls eine reine Privatleistung. (Zitat aus Sonderdruck aus Test 4bis 6/99): Kommentar: Die Zukunftsmusik kann wohl als mittlerweile marktreif bezeichnet werden, zumal alle namhaften Hersteller Garantien übernehmen. Zirkonoxydkeramik wird eine 5 jährige Garantie gegen Materialbruch gegeben. Dies ist einzigartig in der Zahnmedizin und gibt einem Sicherheit, zumal die 5-Jahreszahlen auch keinen Anlass zum zweifeln geben. Längere Untersuchungen liegen jedoch auf Grund der noch nicht all zu lange zurückliegenden Markteinführung noch nicht vor. Der Werkstoff ist allerdings schon seit ca. 1970 in der Medizin im Einsatz und wird Hier besonders im Bereich von künstlichen Hüftgelenken erfolgreich eingesetzt. Dort ist der Werkstoff erprobt und hält problemlos über Jahrzehnte den Belastungen Stand, und ist zu dem hervorragend biokompatibel, Abstoßungserscheinungen sind dort nicht aufgetreten, was einem Sicherheit gibt. |
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